Zuhause gefunden
Paula, Jeannie und Felix
Wir konnten ein sehr schönes Bild machen von allen drei Katzen, die wir über sie vermittelt bekommen haben und ich dachte, das schicke ich Ihnen mal, damit Sie sehen, wie gut sich alle mittlerweile in Bayern eingelebt haben. Jeannie und Felix sind inzwischen richtig gute Freunde geworden, Paula ist nach wie vor eher Einzelgängerin und braucht viel Auslauf, aber abends kommt sie gern nach Hause und kuschelt, ab und zu auch mal mit den anderen Katzen.

Paula, Jeannie und Felix im Glück
Dagmar.W
Unsere geliebten Notfelle Laila und Luna
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Nachdem wir nun schon einige Zeit mit unseren beiden Fellnasen Kasimir und Tadi zusammengelebt haben , beschlossen wir, noch einer 3. Katze ein schönes Zuhause zu bieten. Bewusst begaben wir uns auf die Suche nach einem behinderten Tier, da uns Rasse, Farbe und Schönheit nicht so wichtig waren. Wir wollten eine besondere Katze. Nach ewigem Stöbern im Internet kamen wir auf die HP der Katzenhilfe in Greven und da war sie endlich …LUNA! Sie sollte es sein…sie oder keine! Sie hat eine Kleinhirnschädigung, aber wie schlimm kann so was schon sein? Ich griff sofort zum Telefon und erklärte der netten Stimme am anderen Ende der Leitung mein Anliegen. Leider wurde mir gesagt das Luna wohl eingeschläfert werden müsse, da es ihr gesundheitlich nicht gut ginge und sie aufgrund ihres Durchfalls, Futtermittelunverträglichkeit und ihrer Neigung das Katzenklo nicht zu nutzen kaum zu vermitteln wäre .Aber da gabs ja noch ihre Schwester Laila. Ich bat Frau Vogt, die mich über die Auswirkungen der Behinderung aufklärte, mir kurz Bedenkzeit zu geben .Diese Bedenkzeit dauerte genau 30 Min.! Mein Lebensgefährte und ich wollten beide Schwestern zu uns nehmen und Luna eine Chance geben. Nach kurzer Zeit war es dann endlich soweit! Anja brachte uns die beiden und wir waren über glücklich. Die vierer Truppe verstand sich prächtig, allerdings wurde uns schon nach wenigen Tagen das Ausmaß dieser Behinderung bewusst. Beide weigerten sich das Katzenklo zu benutzen und so blieb mir nichts anderes übrig als 4 mal täglich unsere Wohnung zu putzen. Hinzu kam, dass Luna sich nicht anfassen ließ und schon flüchtete sobald man in ihre Nähe kam.
Nach ein paar Wochen konnte man eine deutliche Besserung feststellen. Luna hatte keinen Durchfall mehr, nahm zu und vertrug plötzlich jedes Futter. Laila schlief bei uns im Bett und entwickelte sich zum absoluten Schmuser. Eines Morgens nach dem Frühstück stand Luna plötzlich vor mir. Wollte sie etwas gestreichelt werden? Ich strecke meine Hand aus und sie genoss einige Minuten die Schmuseeinheit. Ich konnte es kaum glauben, Luna war wieder kerngesund und zutraulich! Vor etwa einem Jahr zogen wir dann in eine größere Wohnung und behielten natürlich immer die aktuellen Notfälle der Katzenhilfe im Auge. Wir hatten uns alle gut eingelebt und die Wohnung im Sinne der Katzen gestaltet, als uns der Gedanke beschlich weiter „Notfälle“ bei uns aufzunehmen. So kamen wir zu Sumo und Finni. Finni war die Schwester von Laila und Luna und von Anfang an sehr unkompliziert. Bei Sumo sah die Sache ganz anders aus. Der imposante 10-kg Kater war, wenn überhaupt, nur Nachts zu sehen und an Streicheln war gar nicht zu denken. Wir hatten uns schon damit abgefunden das wir mehr als Futter hinstellen und Katzenklo sauber machen für ihn nicht tun könnten. Abermals wurden wir eines Besseren belehrt. Sumo hat schon 2 Kilo abgenommen, spielt mit den anderen und holt sich täglich seine Schmuseeinheiten ab. Wir haben „Notfälle“ bekommen und leben nun mit 6 gesunden, verspielt, verschmusten und geliebten Katzen zusammen. Jede von ihnen ist ein kleines Wunder und eine liebenswürdige Persönlichkeit. Natürlich haben wir nach wie vor sehr viel Arbeit mit ihnen, aber das was sie uns geben ist unbezahlbar. Wir sind der Katzenhilfe Greven und vor allem Anja so dankbar das wir unser Leben mit diesen kleinen wundervollen Wesen teilen dürfen!!
Ich sah die Tiere in ihren Zwingern und Käfigen im Tierheim. Marissa B. |
Laila im neuen Zuhause Laila vorher
Luna vorher
Luna im neuen Zuhause |
Bella


Wussten Sie eigentlich, dass das allererste Tier, welches die Katzenhilfe Greven im Oktober 2003 vermittelt hat, keine Katze war, sondern eine bezaubernde kleine Rhodesian-Ridgeback-Mix-Hündin? Bella nämlich!
Bella wurde in Reckenfeld von ihrem Besitzer nicht nur vernachlässigt, sondern auch noch regelmäßig mit Schlägen und Tritten traktiert. Dementsprechend verstört und verängstigt war sie natürlich auch, als Kirsten, unsere Tierpsychologin, sie kennenlernte und sofort Anteil nahm an ihrem Schicksal. Sie informierte uns und stellte uns Fotos zur Verfügung, nachdem es ihr gelungen war, dem Besitzer dieses Tier abzuschwatzen. Wir stellten Bella umgehend in das virtuelle Tierheim vom WDR und baten parallel ein uns bekanntes tierliebes Paar um Aufnahme von Bella als Pflegetier. Bella hat dann nicht nur die Herzen von Ruth und Bernd im Sturm erobert, auch Aline, die kleine Jack-Russel-Terrier-Hündin mochte Bella auf Anhieb. So kam es, dass Bella nun in Ladbergen lebt bei Ruth, Bernd und Aline. Zu ihrem Rudel gehören aber auch noch Mareike und Merlin, die Pferde. Klar, dass Bella dabei ist, wenn geritten oder Kutsche gefahren wird.
Bella hat ihre Vergangenheit längst vergessen und ist ein bildhübsches, fröhliches Energiebündel geworden, das von allen Familienmitgliedern heiß und innig geliebt wird. Viel von ihrer neu gewonnen Selbstsicherheit hat sie ihrer kleinen Freundin Aline zu verdanken, die ihr mit viel Geduld und Liebe alles das beibrachte, was „Hund“ wissen muss. So weiß Bella jetzt, dass Treppen nicht gefährlich sind, dass man Gräben überspringen kann, wie man nach Mäusen buddelt und dass Schwimmen Spaß macht. Bellas größtes Hobby ist Laufen! Sie läuft und rennt, was das Zeug hält, am liebsten in Gesellschaft. Da muss Aline sich mit ihren kurzen Beinchen ganz schön anstrengen, um mithalten zu können.
Aus dem knapp 23 kg Bündel Angst ist eine stattliche „Powerfrau“ von 28 kg geworden, die vor Charme und Freundlichkeit nur so sprüht.
GISMO +

Gismo trat in unser Leben, als er 7 Jahre alt war. Frau S., seine damalige Besitzerin bat uns, ihn in die Vermittlung zu nehmen, da er sich mit ihrer jüngeren Katze nicht verstand. Sie hatte ihn aus privater Haltung übernommen, jedoch wollte die ehemalige Besitzerin nichts mehr von ihm wissen. Leider hatte diese Vorbesitzerin auch das ganze Ausmaß seiner Krankheit verschwiegen...
Also fuhren wir nach Telgte, um Gismo persönlich kennenzulernen und waren verzaubert. Das Kerlchen hat sich durch seine Liebenswürdigkeit sofort in unser Herz geschlichen. Darüber hinaus war er so drollig und lustig, dass wir bereits nach wenigen Minuten herzhaft über ihn lachten. Kerlchen ist übrigens leicht geschmeichelt, Gismo war eher ein ziemlicher Brocken von stattlichen 9 kg. Das war auch schon sein erstes Problem: Gismo musste dringend abspecken. Er war herzkrank und so war sein Körpergewicht ein echtes Problem. Zudem litt er noch an Asthma, wodurch er manchmal schlecht Luft bekam und Hustenanfälle hatte. Wegen seiner Herzerkrankung und des Asthmas bekam er Medikamente, deren monatliche Kosten zusammen mit dem Diätfutter um die € 25,00 lagen. Wir inserierten ihn auf unserer Homepage und im Virtuellen Tierheim vom WDR. Leider meldeten sich keine geeigneten Interessenten und so fuhr er am 07.04.2005 mit uns nach Köln-Böcklemünd zur Aufzeichnung von „Tiere suchen ein Zuhause“. Leider präsentierte er sich schlecht und es riefen wieder nur ungeeignete Bewerber an.
Im Spätsommer 2005 drohte die Situation dann zu eskalieren. Gismo’s Besitzerin, Frau S., machte uns klar, dass sie Gismo nicht mehr lange würde halten können. Sie befand sich zu dem Zeitpunkt noch in einer Ausbildung und konnte die Kosten für Gismo nicht mehr lange aufbringen. Also starteten wir einen Hilferuf in Richtung befreundeter Tierschützer und die Katzenhilfe Münster sowie der Katzenschutzbund Osnabrück sagten sofort Hilfe zu. So war es möglich, eine dringend benötigte Herz-Ultraschall-Untersuchung vornehmen zu lassen. Außerdem ließen wir seine Lunge röntgen. Das Ergebnis zeigte keine großartige Verschlechterung seines Zustandes, außerdem war es Frau S. gelungen, ihn abspecken zu lassen. Die behandelnde Tierärztin verschrieb ein anderes Medikament, was zur Folge hatte, dass Gismos Atembeschwerden gelindert wurden.
Wir beschlossen, Gismo ein zweites Mal mit nach Köln zu nehmen und so kam es, dass das dicke Männlein am 25.09.2005 erneut in der Sendung zu sehen war. Dieses Mal waren die Bedingungen verschärft, denn eine exakte Kalkulation aller Kosten hatte ergeben, dass die monatlichen Ausgaben für Medikamente und Diätfutter mittlerweile auf € 50,00 gestiegen waren. Als wisse er, worauf es ankommt, präsentierte er sich dieses Mal so allerliebst, dass ihm die Herzen zuflogen. Dieses Mal wurden wir fast überschwemmt mit Anrufen und direkt der erste Anruf waren absolute Wunschkandidaten: Familie B., ein Apotheker-Ehepaar aus Essen mit einer 14jährigen Tochter und einer Hündin. Großes Haus, großer ummauerter Garten (uns war es nämlich wichtig, dass Gismo sich draußen bewegen sollte). Am Wochenende nach der Ausstrahlung kam Familie B. nach Telgte, um Gismo kennenzulernen und erwartungsgemäß verliebten auch sie sich in den lustigen kleinen Kerl. So kam es, dass Frau S. sich im Oktober auf den Weg nach Essen machte und schweren Herzens Abschied nahm von Gismo, den sie sehr lieb hatte, dem sie jedoch nicht das für ihn geeignete Zuhause bieten konnte. Eine schwere Entscheidung im Sinne des Tieres.
Gismo hat sich übrigens sehr schnell eingelebt in seinem neuen Zuhause und sofort Freundschaft mit Lisa, der Hündin, geschlossen. Wir alle waren sehr glücklich und erleichtert über die Vermittlung unseres Sorgenkindes.
Im Zusammenhang mit Gismos Vermittlung möchten wir unseren Dank aussprechen:
- Frau S. dafür, dass sie sich von einem Tier trennte, welches sie liebte,
dem sie aber nicht die nötigen Voraussetzungen bieten konnte
- Familie B. dafür, dass sie sich bewusst für Gismo entschieden haben,
ungeachtet der hohen Kosten, die für ihn zu tragen sind
- Der Katzenhilfe Münster und dem Katzenschutzbund Osnabrück für die
spontane Hilfe bei Gismos medizinischer Versorgung.




